German Interview With H.B. Pattskyn: Paranormal and BDSM Author

May 20, 2015

Ich bedanke mich herzlich bei H.B. Pattskyn, die sich bereit erklärt hat, an diesem Interview teilzunehmen und euch Lesern Frage und Antwort zu stehen. Auch ein großes Dankeschön an euch Leser, denn ohne euch wäre dieses wunderbare Interview nicht zustande gekommen.

 Zuallererst: Verrate etwas über dich, das deine Leser überraschen würde.

Vielen Dank für diese Gelegenheit! Hmmm … eine Sache, die Leute überraschen würde, wenn sie mich irgendwo treffen oder auf einer Convention sehen, wäre, dass ich extrem introvertiert bin. Aber ich bin nicht wirklich schüchtern. Das verwirrt die Leute. Eigentlich „mag“ ich es, mit Leuten zu reden. Aber nach einiger Zeit kann es ziemlich erschöpfend sein, auch wenn ich mit meinen Freunden oder meiner Familie zusammen bin. Ich muss dann irgendwann gehen und meine Batterien an einem stillen Ort wieder aufladen.

Was hat dich dazu gebracht, M/M Romanzen zu schreiben? Wie lange schreibst du schon und wie lange hat es gebraucht, bis du von einem Verlag publiziert wurdest?

Ich begann mit dem Schreiben in der zweiten Schulstufe. Wir hatten die Aufgabe, eine Geschichte zu schreiben, und dabei die bereits gelernten Wörter zu verwenden. Es machte so viel Spaß, dass ich weiterschrieb. Ich bin jetzt 46, ihr könnt euch also ausrechnen, wie lange das her ist. *grins

Ich begann Fanfiktions zu schreiben, als Reaktion auf die schreckliche-nein-das-haben-die-nicht-wirklich-getan dritte Staffel von Ron Koslows „Die Schöne und das Biest“ (Eine Menge Fans der Serie schrieben nach der dritten Staffel Fanfiktions). Nach ca. 20 Jahren fing ich mit Torchwood Fanfiktions an, weil ich neugierig war, was wohl zwischen den Episoden passieren könnte – und vor allem, weil ich mehr von Jack und Ianto, ein heißes M/M Pärchen der Serie, sehen wollte. Viele meiner Fans ermutigten mich dazu, Bücher zu schreiben und zu publizieren. Ich versuchte es und erhielt eine Menge Absagen (so läuft das nun mal), was mich dann etwas zögern ließ.

Dann hatte ich die Idee zu einer Story, die einfach nicht mehr verschwand. Als das Buch geschrieben war, musste ich einfach irgendwas damit tun, weshalb ich es bei Dreamspinner Press (mein absoluter Lieblingsverlag) einreichte. Ich erwartete natürlich eine Absage. Ich war gerade dabei, mir Gedanken darüber zu machen, wo ich es als Nächstes einreichen sollte, als ich eine E-Mail mit dem Betreff „Vertrag“ erhielt. Ich denke, ich starrte ca. 10 Minuten auf den Bildschirm, ehe ich die Mail öffnete, und hab mich wohl auch grün und blau gezwickt, weil ich es einfach nicht glauben konnte. *grins*

Ich hoffe, die Frage ist nicht zu privat, wenn ja, musst du natürlich nicht darauf antworten: Wie vereinst du deine Liebe zum Schreiben mit deinem Real Life (Familie, Freunden, dem Partner etc.), ohne dass einer dabei zu kurz kommt?

*kicher* Wenn ich die Lösung gefunden habe, lasse ich es euch wissen! Ständig kommt etwas zu kurz. Glücklicherweise habe ich einen wundervollen und unterstützenden Ehemann und richtig gute Freunde, die verständnisvoll sind, wenn ich sage, dass ich ein Treffen sausen lassen muss, weil die Musen in Höchstform sind. Aber es kann auch das Gegenteil der Fall sein. Letztes Jahr zogen wir in ein neues Haus (ein wunderschönes 100 Jahre altes Haus in Detroit), und deshalb konnte ich nur sehr wenig schreiben. All meine kreative Energie wurde gebraucht, um die alten Böden zu schleifen und neu zu lackieren (manche wurden mit Fliesen und Linoleum bedeckt), und Farbe von den wunderschönen Hartholzleisten abzukratzen.

Schreibst du an mehreren Büchern gleichzeitig oder konzentrierst du dich lieber nur auf eines?

Im Moment schreibe ich an mehreren Büchern gleichzeitig. Ich hoffe, das klappt weiterhin so gut, damit ich zwei Bücher in nächster Zeit beenden und einreichen kann!

Gibt es bestimmte Stärken und Schwächen, die du als Autor besitzt?

Unsicherheit ist meine größte Schwäche. Bei jeder Geschichte komme ich zu einem Punkt, wo ich davon überzeugt bin, dass alles schlecht ist und ich das Handtuch werfen sollte. Gerade dann hilft es, wenn man eine unterstützende Familie und ein helfendes Netzwerk von Schreibkollegen hat.

Eine meiner Stärken ist das Schreiben von Dialogen. Es ist eines der Dinge, wo ich am häufigsten positives Feedback erhalten habe, als ich noch Fanfiktions schrieb, und wo das Schreiben von Fanfiktions auch ziemlich geholfen hat. Ich schrieb über bereits bestehende Charaktere, deshalb war es wichtig, sie nicht zu verändern. Und gerade Dialoge sind ein großer Teil davon, eine Person in einer Geschichte einzigartig zu machen.

Hast du einen bestimmten Schreiballtag und wie lange schreibst du durchschnittlich an einer Geschichte?

Meine Tage sind zur Zeit noch recht unbeständig. Mein Mann und ich teilen uns ein Auto (es ist der einzige Weg, dass es finanziell klappt, dass ich als Vollzeitautorin arbeiten kann), und meine Tochter hat einen Job, bei dem sie um Mitternacht anfängt zu arbeiten. Mein neuer Tag besteht als darin, sie um 23 Uhr zur Arbeit zu bringen, heimzukommen, ins Bett zu gehen, mit meinem Mann um 4 Uhr aufzustehen, ihn zur Arbeit zu fahren, meine Tochter um 7 Uhr abzuholen (versuchen, dazwischen ein wenig zu schreiben), mehr zu schreiben – oder dumme Computerspiele zu spielen, je nachdem wie müde ich bin! Irgendwann versuche ich ein Nickerchen zu machen und / oder ein wenig Hausarbeit oder Gartenarbeit zu erledigen. Dann hole ich meinen Mann um 14 Uhr ab. Zur Zeit bin ich am Morgen am kreativsten, aber ich versuche mich auf meinen neuen Zeitplan einzustellen und bin damit zufrieden, wenn ich mal 1000 Wörter hier und 1000 Wörter da schaffe. Mein Ziel ist es, 3000 Wörter an einem Tag zu schaffen, aber manchmal klappt das eben nicht.

Zwei Tage die Woche arbeite ich ehrenamtlich für die AIDS Partnership Michigan.

Was für eine Szene war die am schwersten zu schreibende?  

Eines meiner derzeitigen Projekte ist die Fortsetzung von „Das graue Halsband“. Es geht aber nicht um Jason und Henry, obwohl sie natürlich vorkommen werden, sondern um Derrik. Der Typ, mit dem er am Ende zusammenkommen wird, lebt am Anfang in einer missbrauchenden, gewalttätigen D/s Beziehung. Es ist ein sehr sensibles und berührendes Thema, und es fällt mir schwer, es zu schreiben, weil ich nicht daran denken möchte, dass D/s Beziehungen etwas anderes als liebevoll und einvernehmlich sein können. Obwohl ich in meiner vorherigen Ehe mit einem Mann verheiratet war, der das Konzept ganz und gar nicht verstanden hatte. Es wurde nie gewalttätig, missbrauchend (ich konnte mich sozusagen von ihm lösen, ehe es zu diesem Punkt kommen konnte) aber das Potenzial war da. Es fällt mir schwer, einen Dom zu schreiben, der so sehr meinem Exmann ähnelt. Es gab nämlich ein paar Situationen, wo er mich wirklich verängstigt hatte.

Du hast zeitgenössische und eine paranormale Geschichte geschrieben. Welchen Stil bevorzugst du und warum?

Ich denke, paranormale Geschichten, weil sie dir viel Spielraum und Freiheiten lassen, um kreativ zu sein und Spaß zu haben – aber in letzter Zeit waren meine Ideen eher den zeitgenössischen Geschichten zugehörig, deshalb schreibe ich mehr Bücher in diesem Genre. Genauer gesagt, ich schreibe all das, was meine Musen mir diktieren. *grins*

Gehörst du auch zu den Autoren, die von der Muse ständig Arschtritte bekommen, vor allem, wenn sie etwas will, das dir aktuell so gar nicht in den Zeitplan passt?

Auf jeden Fall!

Hast du schon einmal abfällige / beleidigende Bemerkungen zu deinen Büchern erhalten? Wenn ja, wie hast du darauf reagiert?

Möglicherweise war die abfälligste Bemerkung, der Satz: „Oh, du schreibst homoerotische Romanzen? Wo veröffentlichst du deine Geschichten online?“ Es war sehr frustrierend, dass er gleich dachte, dass ich mit Geschichten dieses Genres, bei keinem Verlag veröffentlichen kann oder für meine Arbeit bezahlt werde.

Als Antwort auf seine Frage sagte ich lächelnd, dass er meine Bücher ja gerne auf der Seite meines Verlages oder auf Amazon nachschlagen könnte.

Jemand anderes dachte, ich würde selbst veröffentlichen. Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn Autoren ihre Bücher selbst veröffentlichen – mich irritierte nur die Annahme, dass er dachte, dass wohl kein Verlag M/M Romanzen veröffentlichen würde. Ich habe ihn höflich korrigiert, und wieder auf Dreamspinner verwiesen – ebenso wie auf all die anderen tollen M/M Verlage.

Hast du vor, irgendwann die Länder zu besuchen, in deren Sprachen deine Bücher übersetzt wurden?

Ich möchte unbedingt mal nach Deutschland! Und auch einige andere europäische Länder besuchen.

Letzte Woche veröffentliche DSP die deutsche Übersetzung von deinem Buch Das graue Halsband (Bound: Forget Me Knot). Hat dir die Muse eines Tages die Idee (auch das Thema BDSM) zugeflüstert oder inspirierte dich etwas anderes?

*grins* Ich stand beim Tisch eines Händlers bei einer lokalen Science Fiction Convention (nicht die, wo sich Henry und Jason trafen, aber sie war der Convention sehr ähnlich) und gegenüber von mir erblickte ich diesen umwerfenden, jungen (19 oder 20 Jahre alt) Kerl, gekleidet in einem Netzshirt, seine Nippelpiercings waren deutlich zu sehen. Schräg gegenüber war ein Lederwaren Händler (mehr Steampunk als BDSM Zeug, aber es gab auch ein paar Halsbänder und Handschellen). Ich konnte nicht anders, als die beiden in meinen Gedanken zusammenzubringen.

Wird es eine Fortsetzung geben? Oder sind andere Bücher geplant, die das Thema BDSM beinhalten?

Neben Derriks Geschichte (die Fortsetzung von „Das graue Halsband“) arbeite ich an einer weiteren BDSM Geschichte, die Visceral heißt, und die ich sehr liebe. Mittlerweile habe ich ungefähr 70 000 Wörter geschrieben, also wird sie bald fertig sein.

Kannst du ein bisschen über dein Buch Hanging by the Moment erzählen? War der Plot geplant oder entwickelte es sich während des Schreibens?

Ich hatte nicht geplant, ein Buch über HIV zu schreiben, als ich mit der Geschichte von Daniel und Pasha begann. Ich hatte gerade erst „Das graue Halsband“ beendet, und wollte daher etwas leichtes und schmerzloses schreiben. Aber leicht und schmerzlos ist in meinem Wortschatz wohl nicht vorhanden. Ich hatte ungefähr 10 000 Wörter geschrieben und wollte mich gerade etwas hinlegen, um eine Pause zu machen, als mich Daniel darüber informierte (und zwar in der Art und Weise wie Charaktere manchmal die Autoren vor vollendete Tatsachen stellen), dass er HIV-positiv sei.

Nein.

Niemals. Das war nicht das Buch, das ich schreiben wollte.

Aber es war das Buch, das geschrieben werden musste.

Wegen der Recherche zu dem Thema endete ich als ehrenamtliche Mitarbeiterin bei der AIDS Partnership Michigan. Es bricht mir mein Herz, dass noch immer so viele falsche Informationen im Internet über HIV und AIDS zu finden sind. Es ist kein Todesurteil. Es ist keine Krankheit, die jemand haben möchte, aber man kann sich damit arrangieren und leben.

Ich weiß, eine Menge Leser mieden „Hanging by the Moment“, wegen dieses Themas, aber es ist keine depressive, traurige Geschichte. Es ist eine Geschichte über einen Mann, der sich in einen anderen Mann verliebt, der HIV-positiv ist.

Zu guter Letzt. Woran arbeitest du zur Zeit?

Neben Derriks Geschichte und Visceral, arbeite ich an dem Buch A Place to Belong, das mich ziemlich mitgenommen hat. Es ist eine weitere Geschichte mit einem schwierigen Plot, der Selbstverletzung, Straßenprostitution und eine Beziehung mit einem erheblichen Altersunterschied beinhaltet. Es ist einer der Fälle, wo ich, egal was ich schreibe, denke, dass es Mist ist (obwohl mir vier Beta Leser gesagt haben, dass sie es lieben, und das sind Leute, die ich sehr respektiere). Ich denke, wenn ich Visceral beendet habe, werde ich mich wieder auf diese Story stürzen (Ich begann mit Visceral, weil ich eine Pause brauchte – und weil ich an der Reihe war, etwas in einer Kritikergruppe zu schreiben, und ich wollte nichts von A Place to Belong posten, weil die Geschichte gerade bei einem Beta Reader war, und ich zu der Zeit nur deren Meinungen hören wollte).

Interview With H.B. Pattskyn: Paranormal and BDSM Author

May 20, 2015

A big thank you to H.B. Pattskyn, who agreed to do this interview and answer the questions of her readers. I also want to thank you, the readers, who came up with the questions and thus made this interview possible.

First of all, name one thing readers would be surprised to know about you.

Thank you so much for the opportunity!  Hmmm….one thing that surprises most people when they meet me somewhere like a conference or a convention is that I’m an extreme introvert, I just happen to not be a very shy one. That confuses people. I actually *like* talking to people, it’s just that after a while, it can be very draining, even when I’m around friends and family. I need to go and recharge my batteries some place quiet after a long day of interacting with people.

What made you start writing M/M novels? How long have you been writing, and was it a long process to become a published author?

I started writing in the second grade. We had an assignment to write a story using our spelling words and it was so much fun, I started writing more stories. I’m 46 now, so you can do the math on how long ago that was  *grin* !

I started writing fanficiton in response to the horrible-it-didn’t-really-happen third season of Ron Koslow’s Beauty and the Beast. (A lot of fans of the show wrote fanfiction after the third season aired, in the late 1980’s.) Fast forward about twenty years and I found myself writing Torchwood fanfiction, because I wanted to see what happened in between episodes—and mostly because I wanted more Jack and Ianto, a cannon M/M couple. A bunch of my fans encouraged me to write and publish original fiction. I’d tried that previously and collected a stack of rejection letters (that’s just the nature of the business) so I was reluctant.

Then I had an idea for a story that wouldn’t go away. Once the novel was written, I had to do something with it, so I submitted it to Dreamspinner Press (my absolute favorite publisher, from a customer-perspective) , fully expecting to get another rejection letter. I’d even settled on where I was going to submit it next when the inevitable happened. But instead of the anticipated rejection letter, I got an email with  Contract in the subject line. I think I stared at it for ten minutes before opening it and probably pinched my arm black and blue to make sure I wasn’t dreaming *grin* !

I hope this question is not too personal; if yes you of course don’t have to answer it. How do you unite your writing with your private life (family, friends, partner, etc.) without neglecting anyone or anything?

*snicker* When I figure that one out, I’ll let you know!  Invariably, something gets neglected along the way. Fortunately, I have a wonderful and supportive husband and really awesome friends who understand it when I say I have to bail on a social engagement because the Muses are dancing and I’m working hard. Sometimes it works the opposite way, too. Last year, we were very busy moving to a new house (a lovely 100 year old home in Detroit) and as a consequence, I got very  little writing done. All my creative energy went to sanding and refinishing old floors (some of which were covered by layes of tile and linoleum), and scraping peeling paint off of the most beautiful hardwood crown molding.

Do you work at several books at the same time or do you rather focus on one? 

Lately, I’ve been working on multiple books at once.  I’m hoping that works out to see two books finished and submitted very soon!

What would you say are your strengths and weaknesses as an author?

Insecurity is my biggest weakness. There comes a point in every story where I’m convinced it totally sucks and I should just throw in the towel. Those moments are where having a supportive family and network of writer-friends really helps.

I think one of my strongest suits as a writer is writing dialogue. It’s one the things I got the most positive feedback on when I was writing fanfiction, and one of the places where fanfiction really helped. I was writing pre-made characters, so keeping them in character was really super important. It became engrained me that dialogue is a huge part of what makes a person seem unique on the page.

Do you have a writing routine and how long does it take you on average to write a story?

My days are in flux right now; my husband and I share a car (pretty much the only way we can make it work financially for me to be a fulltime writer), and my daughter just got a job working midnights. So my new day is to take her to work at 11pm, come home, go to bed, get up with my husband at 4am, drive him to work, pick my daughter up at 7am (trying to get some writing done in between), do some more writing—or play stupid computer games, depending on how tired I am! Somewhere in there I catch a nap and/or attempt to do some housework or work in the garden. Then I pick my husband up at 2. My best creative times are in the morning, but I’m adapting to the new schedule and trying to be content to get in a thousand words here and a thousand words there. My goal is 3000 words a day, but sometimes that just doesn’t happen.

Two days a week, I volunteer for AIDS Partnership Michigan.

What is the hardest scene you ever had to write?

One of my current projects is the followup to Bound:Forget Me Knot.  It’s not a sequel, although Jason and Henry will be in it—but really the new book is Derrik’s story. The guy he ends up with starts out the story in an abusive D/s relationship. It’s a really touchy subject all the way around and hard to write because I don’t want to think of D/s as being anything but loving and consensual, even though my previous marriage was to a man who totally didn’t get the concept of that at all. It never got abusive (I got out before it could go there) but the potential existed. It’s hard for me to write a Dom who is so much like my ex; there were a few times he really scared me.

You’ve written contemporaries and you’ve written a paranormal novel. Which do you prefer and why?

I think paranormal, because paranormal gives a lot of leeway and freedom to really explore and be creative and have fun—but lately my ideas have mostly been contemporary, so that’s what I’m writing more of. Pretty much I write whatever the Muses dictate  *smile*

Are you one of the authors that get kicked by their muse all of the time, especially when she wants something that doesn’t really fit into your writing timetable in that situation?

Completely!

Have you ever got insulted because of your books? Or have your books ever got insulted? If yes, how did you react to it?

Probably the most insulting thing anyone has ever said was along the lines, „Oh, you write gay male romance? Where do you post your stories online?“  It was really frustrating that he thought that because of what I write, I couldn’t possibly have a publisher or get paid for my work.

In response to that question, I smiled and said that if he wanted to look me up, he could try my publisher’s website or track me down on Amazon.

I had someone else who assumed I was self published. I have nothing against self publishing—it was just the assumption that irritated me, like somehow no one publishes M/M romance. I politely corrected the misconception and once again suggested the other person check out Dreampsinner—and all of the other wonderful M/M publishers out there.

Do you want to travel to the countries where the languages your books were translated into are spoken?

 I would love to come to Germany some day! And most of Europe, for that matter.

Last week DSP published the German translation of Bound: Forget Me Knot. It’s the first book of you which was translated into another language. What inspired you to write this novel?

*grin*  I was sitting at a dealer’s table at a local science fiction convention (not the one where Jason and Henry meet, but they’re fairly similar) and across the room, I spoted this adorable little (19 or 20 years old) guy in a fishnet shirt, his nipple rings clearly visible. Just kitty corner to my table was a leather dealer (more Steampunk stuff than BDSM gear, but there were a few collars and cuffs discretely on display as well.) I couldn’t help putting those two things together.

Are you planning to write a sequel or more books dealing with BDSM?

In addition to Derrik’s story (the follow up for Bound), I’m hard at work on a BDSM story called Visceral that I’m really in love with. It’s at about the 70,000 word mark, so it’s almost done.

Can you tell us a little about Hanging by the Moment? Did you plan the plot before you start writing or did you let things just develop themselves?

I so did not set out to write a book about HIV when I stared Daniel and Pasha’s story! I’d just finished Bound and I wanted to write something light and easy. Light and easy is apparently not in my vocabulary. I was about 10,000 words in and laying down to take a little break when Daniel informes me (in that way that characters sometimes inform authors of things the poor author had no prior knowledge of) that he’s HIV positive.

No.

No way. That was not the book I wanted to write.

But it was the book that needed to be written.

Because of the research I did, I ended up as a volunteer at AIDS Partnership Michigan—it completely breaks my heart that there is still so much misinformation circulating around the Internet about HIV and AIDS. It’s not a death sentence. It’s not a disease anyone wants, but it can be managed and lived with.

I know a lot of people have steered clear of Hanging by the Moment because of the subject matter, but it’s not a depressing story. It’s a story about a guy who falls in love with a guy who happens to be living with HIV.

Last but not least: What are you currently working?

In addition to Derrik’s story and Visceral, I’m working on book called A Place to Belong that’s been causing me great consternation for the better part of a year. It’s another story with a difficult plot line that involves self-injury, street level sex work, and a relationship with a significant age gap.  It’s been one of those cases where no matter what I write, I think it sucks (even though I’ve had no less than 4 beta readers tell me they love and they’re all people I respect tremendously!)  I think once I finish Visceral, I’ll get back to it (I started Visceral because I needed a break—and because it was my turn to submit something to my critique group and I didn’t want to submit any of A Place to Belong; it was in the hands of a beta reader and his were the only other opinions I wanted on it.)

Zahra Owens German Interview

April 19, 2015

Ich bedanke mich herzlich bei Zahra, die sich bereit erklärt hat, an diesem Interview teilzunehmen und euch Lesern Frage und Antwort zu stehen. Auch ein großes Dankeschön an euch Leser, denn ohne euch wäre dieses wunderbare Interview nicht zustande gekommen.

Was hat dich dazu gebracht, M/M Romanzen zu schreiben?
Ich begann mit Fanfiktions, eine schon seit Jahren bestehende Tradition, wo man Männer miteinander verkuppelt, weil die Chemie einem schon vom Bildschirm aus entgegenspringt, aber alles was sie jemals in TV-Serien und Filmen bekommen ist eine Bromance (Anm.: nicht sexuelle, innige Männerbeziehung). Und manche von uns glauben, dass diese Charaktere etwas besseres verdient haben. ;-) Aber nach einiger Zeit reichte es mir nicht mehr, meinen liebsten Charakteren ein schöneres Ende zu schreiben. Ich wollte meine eigene schreiben …

Findest du, dass es deinen Schreibstil sehr beeinflusst, dass deine Muttersprache nicht Englisch ist? Oder denkst du, dass du von Buch zu Buch mehr von dem „amerikanischen Englisch“ übernommen hast?

Ich wuchs zweisprachig auf, das heißt, ich spreche Englisch, seit ich ein kleines Kind war. Ich könnte nicht in meiner Muttersprache schreiben. Nun ja, ich glaube wir alle tragen unsere Kultur in uns, jedoch weniger in den Worten oder der Sprache, die wir sprechen, sondern eher durch Redewendungen, die von Land zu Land verschieden sind. Einmal verwirrte ich einen Lektor mit dem Ausdruck „Das Baby schlief wie eine Rose“ (Anm.: “Slapen als een roos”: tief und fest schlafen), was hier eine völlig normale Redewendung ist, aber offensichtlich nicht in Amerika! Ich gebe zu, mein Englisch wurde mit den Jahren besser, aber ich glaube, hierfür ist eher das Lesen als das Schreiben ausschlaggebend gewesen.

Findest du neben dem Schreiben noch Zeit, um zu lesen? Was sind deine Lieblingsbücher, die du immer wieder lesen könntest?

Ich muss gestehen, ich lese nicht so viel wie ich es möchte. Ich habe einen Job, der viel Zeit in Anspruch nimmt, und das Schreiben ist ein sehr zeitintensives Hobby. Ich lese für andere Korrektur, was bedeutet, dass ich jede Geschichte einmal lesen muss. Ich wünschte, ich könnte manche der Bücher, die ich über die Jahre gelesen habe, noch einmal lesen (unter anderem: Amy Lanes zeitgenössische Bücher, Ariel Tachnas Vampire und Zauberer und alles von Mary Calmes).

Ich hoffe, die Frage ist nicht zu privat, wenn ja, musst du natürlich nicht darauf antworten: Wie vereinst du deine Liebe zum Schreiben mit deinem Real Life (Familie, Freunden, dem Partner etc.), ohne dass einer dabei zu kurz kommt?

Es braucht etwas Balance. Jeder, der mich kennt, weiß was ich schreibe, hier gibt es keine Geheimnisse. Das hilft. Sie verstehen, dass ich so noch weniger Freizeit habe. Es hilft auch, dass ich etwas vorzeigen kann. Von einem Verlag veröffentlicht zu werden lässt viele Verständnis dafür aufbringen. Ich versuche einfach mein Bestes, um meine Familie und Freunde nicht zu vernachlässigen. Meine Eltern werden nicht jünger, und ich versuche regelmäßig Zeit mit ihnen zu verbringen. Ich denke, ich kann mich glücklich schätzen (wenn man es so sagen kann), dass die Leute, die mir nahestehen, auch ziemlich viel zu tun haben, deshalb müssen wir oft unsere Kalender zur Hand nehmen um Zeit zu finden, etwas miteinander zu unternehmen! Nimmt zwar viel von der Spontanität, aber zu planen ist die Hälfte des Spaßes. Als Beispiel, mein Geburtstag war im Februar, aber mein Geburtstagsdinner ist für den 1. Mai geplant.

Schreibst du an mehreren Büchern gleichzeitig oder konzentrierst du dich lieber nur auf eines? Planst du eine Serie im Vorhinein oder ‘passiert’ sie einfach?
Ich habe normalerweise drei Bücher gleichzeitig in Arbeit, da ich zu schnell abgelenkt bin, wenn ich nur an einem arbeite. Außerdem würde ich wohl auch zu oft in einer Geschichte feststecken, das heißt, ich würde wohl nie etwas fertig bekommen!

Gibt es bestimmte Stärken und Schwächen, die du als Autor besitzt?
Ich bin schrecklich, wenn es um Humor geht. Ich liebe Menschen, die die Gabe haben einfach nur zu reden und mich so zum Lachen zu bringen. Ich könnte nicht mal humorvolle Bücher schreiben, wenn man eine Pistole an meinen Kopf halten würde.
Positiv ist, dass man mir sagte, ich könne die Handlungen in meinen Büchern sehr gut miteinander verknüpfen und ich liebe es, all diese Puzzleteile am Ende einer Geschichte an den richtigen Platz zu bringen.

Woher nimmst du deine Ideen? Was inspiriert dich? Fließen private Erlebnisse oder Menschen, die du getroffen hast, in deine Geschichten mit ein?
Leute stellen mir diese Frage immer wieder, und ich finde es schwierig, sie zu beantworten, da sie immer etwas Großes erwarten, aber so ist es nicht. Ich liebe es, auf der Terrasse eines Cafés zu sitzen und den Leuten zuzusehen, die an mir vorbeigehen. Ich liebe es, Leute zu beobachten und stelle mir ihre Geschichte vor. Die komplette Geschichte meines neuen Buches Conflict of Interest wurde nur von einer Szene inspiriert, die ein Teil der letzten Szene meines Buches ist. Ich war in London und gerade in der Nähe des Old Baileys, als sich eine Seitentür öffnete. Ein großer, attraktiver Mann mittleren Alters gekleidet in einer Gerichtsrobe trat heraus, sein Kragen gelockert, der Wind spielte mit seiner Robe. Gleich darauf folgte ein jüngerer, kleinerer Mann in Jeans und einer Lederjacke, und trug sehr schwer aussehende Mappen voller Papier. Sie unterhielten sich gerade sehr angeregt, sehr wahrscheinlich darüber, was vor Gericht geschehen ist. Ich hatte keinen Grund zu glauben, dass hier mehr zu sehen war als ein Anwalt, der mit seinem Ermittler sprach, aber in meinen Augen waren sie so viel mehr, und so endete diese Geschichte als ein Roman.

Hast du bestimmte Rituale, wenn du dich an eine Geschichte setzt?
Nicht wirklich. Meine größte Hürde ist nicht nur die Zeit zum Schreiben zu finden, sondern auch mich selbst dazu zu bringen mich vor meinen Computer zu setzen und zu beginnen. Ich bin ein schrecklicher Zauderer. Ich schreibe am besten, wenn Dinge um mich rum geschehen. Ich kann verstehen, dass Leute ihren Laptop zu einem Coffeeshop mitnehmen und sich dort hinsetzen, um zu schreiben. Ich vollbringe auch gute Arbeit während eines Transatlantikfluges, während die Flugbegleiter um mich rum wuseln und andere Passagiere zu lesen versuchen, was ich schreibe.

Legst du dir schon einen Plot (mit vorgegebenen Situationen) zurecht bzw. weißt du schon zu Beginn wie deine Protagonisten gestrickt sind, oder agierst du während des Schreibens spontan?

Ich plane nicht viel. Ich weiß wie es beginnt und wo (aber nicht wie) es enden wird. Ich denke, es macht mehr Spaß zu sehen, wo mich die Protagonisten auf ihrer Reise von A nach Z führen als alles zu planen. Sie halten die Fäden in ihren Händen und ich schreibe nur das auf, was sie mir diktieren.
Ich habe meine Cowboy-Serie nicht geplant. Als ich Buch 1 (Clouds and Rain) schrieb, fühlte ich, dass Grant seine Wiedergutmachungsgeschichte brauchte, so schrieb ich Earth and Sky. Floods and Drought folgte, da ich fühlte, dass Rory eine herzzerreißende Geschichte über lebenslange Ablehnung hatte und mit Tim hatte ich schon den perfekten Kerl für ihn. Im Verlauf dieser drei Geschichten, bemerkte ich diesen Anwalt, dem die Lizenz entzogen wurde und der nun auf der Ranch arbeitete. So schrieb ich seine Geschichte Moon and Stars. Seht ihr, ich plane nichts, aber manchmal tun es die Charaktere!

Wachsen dir manche Protagonisten mehr ans Herz als andere? Wenn ja, welche magst du am liebsten?

Ich kann keine Geschichte schreiben, deren Charaktere sich nicht in mein Herz schleichen, daher haben alle irgendwie einen speziellen Platz in meinem Herzen. Ich mag die „hoffnungslosen Fälle“. Rory, der nie Liebe kennengelernt hatte, sondern immer nur Ablehnung. Kelly, der eine Frau heiratete, obwohl ihm bewusst war, dass er einen Mann liebte. Jack, der eine Frau heiratete, da das diplomatische Korps für einen schwulen Diplomaten nicht bereit war. Aber ich liebe auch die Männer, dir für diese hoffnungslosen Fälle ihr Herz öffneten, entgegen besserer Einsicht. Sie sind meine Helden. Denn wir alle wollen jemanden der uns liebt, trotz unserer Fehler.

Gehörst du auch zu den Autoren, die von der Muse ständig Arschtritte bekommen, vor allem, wenn sie etwas will, das dir aktuell so gar nicht in den Zeitplan passt?
Ja, gerade deshalb arbeite ich an mehr als einem Buch gleichzeitig. Ich muss mich in meine Charaktere verlieben, das heißt aber auch, dass sie mich jedes Mal zu Tränen rühren. Und so wie es immer ist, wenn man mit Herz an etwas arbeitet, geschieht es, wenn man es am wenigsten erwartet, das heißt, wenn ich bei einer Geschichte voll im Schwung bin, könnte es passieren, dass ein anderer Charakter nach meiner Aufmerksamkeit schreit, und dann muss ich auch seine Geschichte niederschreiben.

Wie lange schreibst du durchschnittlich an einer Geschichte und wie sieht dein Schreiballtag im Allgemeinen aus?
Es dauert ungefähr ein bis zwei Jahre, ehe ich eine Geschichte beende. Deshalb denke ich, es ist eine gute Sache, dass ich an mehr als einer Geschichte zur selben Zeit arbeite!
Ich bin am späten Abend am produktivsten, was bedeutet, dass ich oft nur vier oder fünf Stunden schlafe. Nicht gut, aber ich muss meiner Muse gehorchen!

Hast du schon einmal abfällige / beleidigende Bemerkungen zu deinen Büchern erhalten? Wenn ja, wie hast du darauf reagiert?
Ich wurde nie beleidigt. Ich erhielt ein paar nicht so vorteilhafte Reviews für manche meiner Bücher, aber ich versuche sie zu ignorieren. Nun, ich ignoriere sie nach außen hin, aber sie schmerzen, denn ich liebe meine Charaktere, die ich geschrieben habe, und dann gibt jemand der Geschichte meiner geliebten Charaktere ein Ein-Stern-Review. Ich würde mich nicht so sehr darum kümmern, wenn das Review gut ausformuliert (sorgfältig und konstruktiv) ist, aber oft ist das leider nicht der Fall.

Letzte Woche veröffentliche DSP die deutsche Übersetzung von deinem Buch Floods and Drought (Floods & Drought – Eine zweite Chance für Rory). Viele deutschsprachige Leser wissen vermutlich nicht, dass du in Europa aufgewachsen bist. Wie kommt es, dass so viele deiner Geschichten im Westen von Amerika spielen? Hast du zu diesem Teil des Landes eine spezielle Bindung?
Ich wuchs in einer Stadt auf, reise aber schon seit meiner Kindheit sehr viel. Der weite Ausblick der westlichen USA ist atemberaubend. In der Stadt musst du froh sein, wenn du weiter als bis zum nächsten Haus siehst, aber dort kannst du ein paar Meilen weit sehen. Es ist befreiend. Ich glaube nicht, dass ich dort leben könnte, aber ich kann es bewundern (und darüber schreiben). Die Männer dort sind schroff und hart gesotten von ihrem Leben voller harter Handarbeit. Das macht es umso reizvoller!
Viele meiner anderen Geschichten spielen in Städten, in denen ich mir vorstellen könnte zu leben: wie Madrid, London und New York.

Moon and Stars ist der vierte und zur Zeit auch letzte Band der Clouds and Rain Serie. Sind noch weitere Geschichten geplant oder müssen wir uns nach Moon and Stars von unseren Lieblingen verabschieden?
Ich habe immer gesagt, dass es ein fünftes Buch geben wird, um all die losen Enden zu verknüpfen. Es wird jedoch etwas dauern. (Siehe nächste Frage)

Wer war der am schwierigsten zu schreibende Charakter der Clouds and Rain Serie?
Der schwierigste zu schreibende Charakter in der Clouds and Rain Serie ist der aus Buch 5, der mich wütend anstarrt und nicht möchte, dass ich über ihn schreibe (Ich habe erwähnt, dass meine Protagonisten in meinem Kopf leben, richtig?). Und wenn sich ein Charakter weigert mit mir zu sprechen, muss ich zuerst herausfinden, was ich getan habe, dass er so sauer auf mich ist, ehe ich an seiner Geschichte weiterschreiben kann.

Zu guter Letzt. Woran arbeitest du zur Zeit?

Zur Zeit arbeite ich an einer Serie mit drei Büchern (ja, alle zur gleichen Zeit), die in einem Obdachlosenasyl in New York City spielen, wobei es in jedem Buch einen Protagonisten mit einer körperlichen Beeinträchtigung gibt.
Wie in all meinen Serien wird auch hier jedes Buch sein eigenes „Hauptpärchen“ haben, aber die anderen werden natürlich auch ihren Platz in den jeweils anderen Geschichten finden.

Vielen Dank für all die tollen Fragen! Ich hoffe ihr seid mit meinen Antworten zufrieden!

~Zahra

Biografie:
Zahra Owens wurde kurz vor Woodstock und der Mondlandung in Europa geboren und erhielt von ihren nicht Englisch sprechenden Eltern einen unaussprechlichen Namen. Da sie im Zeichen des Wassermanns geboren wurde, war klar, dass sie sich niemals richtig anpassen würde und ihr Umfeld lernte, das Unerwartete zu erwarten.
In der ersten Klasse begann sie damit, Märchen zu schreiben und im selben Jahr hatte sie den ersten Kontakt zu einer Gruppe englischsprachiger Freunde; einer Gruppe, die sich mit der Zeit so ausweitete, dass bald Personen aus allen Regionen der Welt dazugehörten. Nach außen war sie das typische Einzelkind, daran gewöhnt, die meiste Zeit mit Erwachsenen zu verbringen. Im Inneren suchte sie nach Wegen, ihre wilde Vorstellungskraft zu kanalisieren.
Tagsüber verdient sie ihr Geld als Computerspezialistin, aber es ist ihr früherer Beruf als Krankenschwester auf der Intensivstation, der häufig in ihre Geschichten einfließt. Vielleicht kommt aus dieser Zeit auch ihre Vorliebe für schwierige Charaktere und unvollkommene Körper, vielleicht ist es aber auch nur eine etwas sadistische Ader. Entscheide selbst darüber.

Inspiration, Rituals, Favorite Characters with Zahra Owens

April 19, 2015

A big thank you to Zahra, who agreed to do this interview and answer the questions of her readers. I also want to thank you, the readers, who came up with the questions and thus made this interview possible.
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What made you start writing M/M novels?
I come from fanfic, which has a longstanding tradition of ‘shipping’ men with other men, because the chemistry between them absolutely splatters off the screen, but all it ever becomes in the TV series and movies we watch is a bromance. And some of us believe these characters deserve better ;-) Then after a while, just writing better story endings for your favorite characters wasn’t enough anymore. You want to make you own…

Do you think your style of writing is affected by the reason that English isn’t your native language? Or do you have adopted more and more of the Americanese from book to book?
I was raised bilingually, so I’ve been speaking English since I was a small child. I couldn’t write in my native language. That said, well, I guess we all carry our own culture with us, not so much in the words we use, but especially in expressions. I once baffled an editor by writing that “the baby slept like a rose”, which is a perfectly fine expression, but apparently not so much in English!
I do admit my English has improved over the years, but I blame reading more than writing in that respect.

While being all busy with writing, do you even find the time to read? What are your favorite books you can read again and again?
I have to admit I don’t read as much as I’d like. I also have a day job, which takes up a lot of time and writing is a very time-consuming hobby! I do proofread for other people, which means I get to read every story once. I wish I had the time to reread some of the books I’ve read over the years. (to name some on my to-reread list: Amy Lane’s contemporary books, Ariel Tachna’s vampires and wizards and anything by Mary Calmes)

I hope this question is not too personal; if yes you of course don’t have to answer it. How do you unite your writing with your private life (family, friends, partner, etc.) without neglecting anyone or anything?

It takes some balancing. Everyone who knows me knows what I write, so no secrets there. That helps. It means they understand that a lot of my spare time goes into this. It also helps that I have something to show for it. Being published earned me a lot of understanding too. That said, I do my best not to neglect my family and friends. My parents are getting on in age, so I do try to spend time with them regularly. I guess I’m lucky (if you can say that) that the people closest to me are also very busy, so we often need to take out our calendars to find the time to do stuff together! Takes away from the spontaneity, but the planning is half the fun. To give you an example, my birthday was in February, but my birthday dinner is planned for May 1st.

Do you work at several books at the same time or do you rather focus on one?
I usually have about three books in the “Work in Progress” stage because I’m too easily distracted to work on just one. And I get stuck a lot, so only one book at a time would mean I’d never get to finish anything!

What would you say are your strengths and weaknesses as an author?

I’m terribly at humor. I love people who have the gift of the gab and who can make me laugh. I couldn’t write humor if they held a gun to my head.
On the positive side I’ve been told I’m good at pacing my books and I love making all the puzzle pieces fall into place at the end of a story.

Where do you get your ideas from? What inspires you? Do certain events or people you met inspire you when writing?

People always ask me this and it’s a difficult question to answer because they always expect that it’s big things that provide inspiration, but it isn’t. I love sitting outside a café to watch the people walk by. I love observing people and imagining their story. The entire story of my new novel Conflict of Interest was inspired by one scene, which is part of the last scene of the book. I was in London walking around in the area around the Old Bailey and a side door opened. Out came a tall, handsome, middle aged man in court robes, his collar dislodged, the wind playing with the flowing robes. He was closely followed by a younger, shorter man in jeans and a leather jacket, carrying heavy looking binders full of papers. They were engaged in an animated conversation, clearly about what had just happened in court. I had no reason to think there was anything more going on than a barrister and his investigator talking, but in my eyes they were much more than that and this story ended up in a novel.

Are there any rituals you practice before you start writing?
Not really. My biggest challenge is not only finding the time to write, but also to make myself sit down behind my computer and start. I’m a terrible procrastinator. I write best when there’s things going on around me. I can completely understand people taking their laptop to a coffee shop and sitting there to write. I also do great work on transatlantic flights with flight attendants hovering around me and other passengers trying to read what I’m writing.

When you write a book, do you plan it before you start writing or do you let things just develop themselves?Do you plan a book series in advance or do you take things as they come?
I don’t plan much. I know how it will start and where (but not also how) it will end. I think it’s more fun to see where the characters take me on the journey from A to Z than it is to plan it all out. They hold the strings and I just record what they tell me to record.
I didn’t plan my cowboy series. When I was writing book one (Clouds and Rain) I felt that Grant needed his redemption story, so I followed it up with Earth and Sky. Floods and Drought came about because I felt Rory had this heartbreaking story of lifelong rejection and I had the perfect guy for him already in Tim. And then in the course of the three stories I’d mentioned this disbarred lawyer turned ranch hand and his story became Moon and Stars. See, I don’t plan anything, but sometimes my characters do!

Do some protagonists grow dear to your heart more than others? If yes, which are the ones you like best?
I can’t write the story of a character who doesn’t worm his way into my heart, so at some point, they all made their little nest. I like the hopeless cases. Rory who never knew love and only rejection. Kelly who married a woman when he knew he was in love with a man. Jack who married a woman because the diplomatic corps was not ready for a gay diplomat. But I also love the men who opened their hearts to those hopeless cases, often against their better judgement. They’re my heroes. Because we all want someone to fall in love with us, despite all our faults.

Are you one of the authors that get kicked by their muse all of the time, especially when she wants something that doesn’t really fit into your writing timetable in that situation?
Yes, this is the reason I work on more than one book. I need to fall in love with my characters, but this means they pull at my heartstrings all the time. And like it always works with love, it appears when you least expect it, so in full swing with writing one story, another character might clamor for my attention and then I need to write his story too.

How long does it take you on average to write a story and what does your daily writing routine look
It takes me between a year and two years to finish a novel. So I guess it’s a good thing I write more than one story at a time!
I write best late in the evening, which means I sometimes end up only sleeping four or five hours. Not good, but I need to follow the muse!

Have you ever got insulted because of your books? Or have your books ever got insulted? If yes, how did you react to it?
I’ve never been insulted. I’ve received some not so favorable reviews for some of my books, but I try to ignore them. Well, I ignore them on the outside, but they hurt, because I love the characters I wrote and then someone gives the story of my beloved characters a one star review. I wouldn’t mind so much if the review was well executed (thoughtful and constructive) but often they aren’t.

Last week DSP published the german translation of Floods and Drought. Many German Readers don’t know you grew up in Europe. So why are many of your stories set in America’s West? Do you have a special connection to this part of the country?
I grew up in a city, but I’ve travelled extensively since I was a child. The wide open vistas of the Western US are absolutely breathtaking. In the city you’re lucky if you can see past the next house, but out there, you can see for miles. It’s liberating. I don’t think I could live there, but I can admire it (and write about it). Also the men out there are rugged and hardened by a life of manual labor. That holds an appeal all in itself!
Most of my other stories are set in cities I could see myself living: like Madrid, London and New York.

Moon and Stars is the forth and also the last book of the Clouds and Rain series at the moment. Will there be more books or do we have to say goodbye to our darlings?
I always said there would be a fifth book to tie up all the loose ends. It will take some time, though. (see next question)

Who was the most difficult character to write in the Clouds and Rain series?
The most difficult character in the Clouds and Rain series is the one glaring at me from Book Five and who doesn’t want me to write about him (I did mention these characters live inside my head, right?) And if a character refuses to speak to me, I need to figure out what I did to piss him off before I can start writing him again.

Last but not least: What are you currently working?
Right now I’m working on a series of three books (yes, all at the same time) revolving around a homeless shelter in New York City where every book features a character with a physical disability. Like all of my series each book will have its own couple, but the others will play a part in every story as well.

Thank you for all the great questions! I hope you like the answers I came up with!

~Zahra

Andrew Grey Interviewed for German Readers

April 8, 2015

A big thank you to Andrew, who agreed to do this interview and answer the questions of his German readers. I also want to thank you, the readers, who came up with the questions and thus made this interview possible.

First of all, how would you describe yourself? 

I like to think of myself as a fun guy with a real love of life, but I’m afraid I’m much more serious and careful than I ought to be.

What made you start writing M/M novels?

I started reading them a number of years ago when I was trying to lose weight and get fit.  What better to make treadmill time pass than to read something sexy?  After a while I decided to try writing a story.  After that I couldn’t turn it off.

While being all busy with writing, do you even find the time to read? 

I do love to read, but I don’t as much as I’d like.  There are just too many demands on my time, so reading time is special.

I hope this question is not too personal; if yes you of course don’t have to answer it. How do you unite your writing with your private life (family, friends, partner, etc.) without neglecting anyone or anything? 

Sometimes it isn’t easy.  Dominic is very understanding and supportive.  The rest of my family tries to understand, but its harder for them.

Do you work at several books at the same time or do you rather focus on one? 

I only work on one book at a time.  It seems to work well for me.  I have tried working on more than one and it doesn’t work.  Things get messed up in my head and characters tend to jump stories.  

Where do you get your ideas from? What inspires you? Do certain events or people you met inspire you when writing? 

I am inspired by life and I’m always looking for the next story idea.  I have been inspired by works of art, news stories, and people I meet.  The world is full of stories.

Are there any rituals you practice before you start writing? 

No other than I always start my day with a Diet Coke.

When you write a book, do you plan it before you start writing or do you let things just develop themselves?Do you plan a book series in advance or do you take things as they come?

I tend to start with the idea and write the story. I don’t plan them or the series.  Both just build as I work through them.

Do some protagonists grow dear to your heart more than others? If yes, which are the ones you like best? 

Of course they do.  Some characters wind their way into my heart and never let go.  Geoff and Eli are characters like that.

Are you one of the authors that get kicked by their muse all of the time, especially when she wants something that doesn’t really fit into your writing timetable in that situation? 

My muse is quite cooperative and his name is Oscar.  He tends to keep the story ideas flowing.  When I get more than what I need, I write them down for later so I can remember them.

How long does it take you on average to write a story and what does your daily writing routine look like? 

I generally write a novel in three to four weeks.  I write in the morning, break for lunch and to catch up in email and things.  Then I write again in the afternoon.  Evenings I try to spend with Dominic. 

Have you ever got insulted because of your books? Or have you books ever got insulted? If yes, how did you react to it? 

Sometimes people say things I don’t like.  I’ve learned to let it run off.  You can’t let criticism get to you or there is no way a writer can be productive. 

Last week Dreamspinner Press published the German translation of Seven Days. How did you get the idea of the 7 days? Are there also 7 days in particular that have changed your life?

The idea for 7 days came to me as I was writing Accompanied by a Waltz.  I believe every life has days which change everything.  One for me was when I met Dominic.

Will there be more books in the series Seven Days

There is another story.  Its called Unconditional Love.  I’m hoping that will be translated as well. 

Last but not least: What are you currently working? 

I just finished up Love Comes Unheard, the final story in the Senses series.  I also just completed From Loathing to Love, a story where two enemies become friends and then something more. 

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Andrew Grey grew up in western Michigan with a father who loved to tell stories and a mother who loved to read them. Since then he has lived throughout the country and traveled throughout the world. He has a master’s degree from the University of Wisconsin-Milwaukee and now writes full time.

Andrew’s hobbies include collecting antiques, gardening, and leaving his dirty dishes anywhere but in the sink (particularly when writing)  He considers himself blessed with an accepting family, fantastic friends, and the world’s most supportive and loving partner. Andrew currently lives in beautiful, historic Carlisle, Pennsylvania.

Andrew Grey’s German Interview

April 8, 2015

Ich bedanke mich herzlich bei Andrew, der sich bereit erklärt hat, an diesem Interview teilzunehmen und euch Lesern Frage und Antwort zu stehen. Auch ein großes Dankeschön an euch Leser, denn ohne euch wäre dieses wunderbare Interview nicht zustande gekommen.

Wie würdest du dich selbst beschreiben?

Ich sehe mich gerne als einen fröhlichen Mann, der sein Leben genießt, aber manchmal befürchte ich, dass ich doch ernster und vorsichtiger bin, als ich sein sollte.

Was hat dich dazu gebracht, M/M Romanzen zu schreiben?

Ich begann vor ein paar Jahren damit, sie zu lesen, als ich versuchte, abzunehmen und fitter zu werden. Was eignet sich besser, um die Zeit auf dem Laufband zu überbrücken, als währenddessen etwas Heißes zu lesen? Nach einiger Zeit entschied ich, mich selbst an einer Geschichte zu versuchen. Nachdem konnte ich nicht mehr damit aufhören.

Findest du neben dem Schreiben noch Zeit, um zu lesen?

Ich liebe es zu lesen, aber leider klappt es nicht so oft wie ich möchte. Es gibt so viele Dinge zu tun, dass solche Lesemomente eher selten sind.

Ich hoffe, die Frage ist nicht zu privat, wenn ja, musst du natürlich nicht darauf antworten: Wie vereinst du deine Liebe zum Schreiben mit deinem Real Life (Familie, Freunden, dem Partner etc.), ohne dass einer dabei zu kurz kommt?

Manchmal ist es nicht leicht. Dominic ist sehr verständnisvoll und unterstützend. Der Rest meiner Familie versucht Verständnis dafür zu haben, aber für sie ist es schwieriger.

Schreibst du an mehreren Büchern gleichzeitig oder konzentrierst du dich lieber nur auf eines? Planst du eine Serie im Vorhinein oder ‘passiert’ sie einfach?

Ich arbeite immer nur an einem Buch, denn so scheint es am besten für mich zu klappen. Ich habe auch versucht, an mehr als einem gleichzeitig zu arbeiten, aber das hat nicht funktioniert. Die Ideen vermischen sich in meinem Kopf und Charaktere springen von einer Geschichte zur anderen.

 Woher nimmst du deine Ideen? Was inspiriert dich? Fließen private Erlebnisse oder Menschen, die du getroffen hast, in deine Geschichten mit ein?

Mich inspiriert das Leben und ich bin ständig auf der Suche nach neuen Ideen für meine nächste Geschichte. Ich werde von Kunstwerken, Zeitungsberichten und Menschen, die ich getroffen habe, inspiriert. Die Welt ist voller Geschichten.

Hast du bestimmte Rituale, wenn du dich an eine Geschichte setzt?

Kein anderes, als dass ich jeden Tag mit einer Diät Cola beginne.

Legst du dir schon einen Plot (mit vorgegebenen Situationen) zurecht bzw. weißt du schon zu Beginn wie deine Protagonisten gestrickt sind, oder agierst du während des Schreibens spontan?

Ich neige dazu, mit einer fixen Idee zu starten, und schreibe dann die Geschichte. Ich plane sie nicht, ebenso wenig die Buchserien. Beides entsteht erst, wenn ich daran arbeite.

Wachsen dir manche Protagonisten mehr ans Herz als andere? Wenn ja, welche magst du am liebsten?

Natürlich. Manche Charaktere schleichen sich in mein Herz und bleiben dort. Geoff und Eli gehören zu dieser Gruppe. (Anm.: Geoff und Eli sind die Hauptprotagonisten aus „Liebe gegen jede Regel“.)

Gehörst du auch zu den Autoren, die von der Muse ständig Arschtritte bekommen, vor allem, wenn sie etwas will, das dir aktuell so gar nicht in den Zeitplan passt?

Meine Muse ist ziemlich kooperativ und heißt Oscar. Er neigt dazu, die Ideen fließen zu lassen. Wenn ich mehr bekomme, als ich in diesem Moment benötige, schreibe ich sie nieder, damit ich mich später daran erinnere.

Wie lange schreibst du durchschnittlich an einer Geschichte und wie sieht dein Schreiballtag im Allgemeinen aus?

Normalerweise schreibe ich eine Geschichte innerhalb von drei bis vier Wochen. Ich schreibe morgens, mache mittags eine Pause um zu Essen und mich um E-Mails und andere Dinge zu kümmern. Dann schreibe ich nachmittags weiter. Die Abende versuche ich mit Dominic zu verbringen.

Hast du schon einmal abfällige / beleidigende Bemerkungen zu deinen Büchern erhalten? Wenn ja, wie hast du darauf reagiert?

Manchmal sagen Leute Dinge, die ich nicht mag. Ich habe gelernt, es an mir abprallen zu lassen. Man darf Kritik nicht zu nah an sich ranlassen, da man sonst als Autor nicht produktiv sein kann.

Letzte Woche veröffentliche DSP die deutsche Übersetzung von deinem Buch „7 Days“ (Sieben Tage). Wie bist du auf die Idee mit den 7 Tagen gekommen? Würdest du sagen, dass es bei dir auch 7 bestimmte Tage gab, die dein Leben veränderten?

Die Idee für die Geschichte „Sieben Tage“ kam mir, als ich an dem Buch „Accompanied by a Waltz“ arbeitete. Ich bin der Meinung, dass es in jedem Leben Tage gibt, die alles verändern. Ein solcher Tag war für mich, als ich Dominic kennenlernte.

Wird es noch weitere Bücher aus der Serie 7 Tage geben?

Es gibt noch eine weitere Geschichte. Sie heißt „Unconditional Love“. Ich hoffe, dass auch sie übersetzt wird.

Zu guter Letzt. Woran arbeitest du zur Zeit?

Ich habe gerade erst „Love Comes Unheard“ vollendet, die letzte Geschichte der Senses-Serie. Ich habe auch gerade „From Loathing to Love“ fertiggestellt, eine Geschichte, wo zwei Feinde zu Freunde und später zu mehr werden.

SevenDaysDEMED

Rebecca Cohen Writes It All!

April 7, 2015

Today we interview the multi-genre writing Rebecca Cohen!

Dreamspinner Press: What is the most erotic scene you’ve ever written?

In Duty to the Crown (the second of my Elizabethan historical series, The Crofton Chronicles), I have Sebastian Hewel pretending to be prostitute, hanging around the seedy backstreets of South Bank in London. He’d slipped Anthony Redbourn note and told him to meet him. Anthony arrives and is more than happy to play along with Sebastian’s game. Especially as Sebastian has procured a room for their use at a nearby tavern. They act out their roles, Anthony tying Sebastian to the bed with his hose, and promising to get his money’s worth from Sebastian. Which he certainly does.

Dreamspinenr Press: Your new novel is a science-fiction gay romance. What were some joys and challenges writing a romance set in a sci-fi world?

In Under Glass I wanted to play with the idea that for certain people true love is genetically determined. I’m a biology geek, and so I created a concept called psychogenetics to describe how Ollie and Kai, the main characters in ‘Under Glass’, are linked and how the link is mediated by a special organ called the caerellon. Only in science fiction could I get to play and run away with such ideas. Another joy was making Kai a novice planet builder. His species creates planets, one of which is where Ollie was spirited away to by his mother as a young child. New races and planets mean I get to shape the evolution of a species and create their mythology, and that is so much fun. But there are things to be mindful of and it is a challenge to keep the balance right. ‘Under Glass’ is a romance, its focus is on the relationship between Ollie and Kai so the world building and background needs to support and not overwhelm the story. I’m also very aware not to drown the reader in jargon or make them think they’ve accidentally wandered into a lecture.UnderGlass

Dreamspinner Press: Do you listen to music when you write? Snack? Drink tea/coffee/vodka?

I’m very fortunate that I can write pretty much wherever and don’t need specific places or rituals. I tend to curl up on the sofa so I can still be the same room as my family and don’t have to lock myself away. My hubby does provide tea on demand and the odd glass of wine when I’m writing after dinner.

Dreamspinner Press: How did you begin writing gay romance?

I didn’t set out to write gay romance. In fact, I didn’t realise it was a separate genre. I was writing a high fantasy novel and the only way the plot would work was if the two male main characters were in a romantic relationship. When I came to try and get it published I started looking around for a suitable publisher and market and discovered that gay romance was a genre in its own right. The high fantasy story was ‘Servitude’, my first published novel with Dreamspinner Press.

Dreamspinner Press: What are you working on next for readers?

One glance at my back catalogue and you’ll see I like to play in different genres. I’ve written historicals, contemporaries, fantasy and sci fi, and where I’m heading next is a contemporary novella series based around an amateur dramatics society. The series is called ‘Treading the Boards’ and the first novella, ‘Overlay Dramatic’, is already contracted to DSP (tentative release this summer). I submitted the second, ‘Summer Season’, at the end of March and I’m currently writing the final one – a Christmas story called ‘He’s Behind You’ – which I plan to submit before my summer holiday at the beginning of June. They are romantic comedies, each with a different leading couple. The first one includes a papier-mâché goat and a very bad play called ‘Whoops, Vicar. There Goes My Trousers’.

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Rebecca Cohen is a Brit abroad. Having swapped the Thames for the Rhine, she has left London behind and now lives with her husband and son in Basel, Switzerland. She can often be found with a pen in one hand and a cup of Darjeeling in the other.

Get to Know Renae Kaye

March 3, 2015

DSP: What is your dream vacation?

Relaxation.  Relaxation.  Relaxation.

I’m one of these weird people who has no huge desire to travel overseas, and I’m happy to stay in Australia and explore our lovely land.  I don’t mind the heat, but I’ve only ever seen snow once in my life – so I can’t picture cold vacations with snow, just hot ones with swimming.

My dream vacation would involve a house/cabin to stay in, not a hotel.  The cabin would be set on the edge of a beach, or in the middle of a forest, and would be surrounded by nature.  There would be lots and lots bushwalking nearby, swimming (either in an ocean or a natural pool in the tropical forest), maybe a bit of fishing, but it would be close enough to civilisation that I could get in the car and drive to a nice restaurant for dinner.

The point of the vacation would be to do nothing.  I could sit and read if I wanted, or stroll through the bush, or jump in the ocean.  Re.Lax.A.Tion.

DSP: Do you have a favorite character you’ve written so far?

**cringes with shame that she doesn’t love all her guys equally**

Yes.  I’m sorry to say to my other characters, but I adore Jay from Loving Jay the most.  He’s one of these characters you just cannot help but love.  There’s not a single sliver of hate or malice in his body.  He’s an open book to what he’s feeling, because he just opens his mouth and it all comes tumbling out.

He gets upset about animal testing for makeup. He takes over an hour to get dressed.  His restaurant order is so complicated that you just want to shout at him.  But gosh, you have to love him too.  If Liam hadn’t snapped him up, I would be rushing over there and taking him home with me.  Because most of all, Jay makes me happy.  He’s such a sweet, over-the-top, joyful, zany, loving guy, that he makes everyone around him happy too.

What is the oddest place Shawn and Harley have sex in Shawn’s Law, your forthcoming novel?

Oh, ha ha ha.  I’m not sure about it being an odd place, but one of my favourite scenes in this book is when Harley persuades Shawn to sneak off into the vegetation while at a beach.  To me, sex is about having fun, not just pleasure.  And Shawn’s Law has a lot of fun sex scenes.

In this scene, Harley and Shawn are visiting a local island off Perth for the day called Rottnest Island.  It was originally named “Rats Nest Island” because the early European explorers thought it was infested with large rats.  In fact, these animals are small marsupials called quokkas.  (Think miniature kangaroos).

So Shawn and Harley are getting funky when:

Suddenly he stopped, completely freezing in my arms and giving me a frightened look.

“What is it?” I questioned urgently. Had he heard something? Was someone coming?

“Harley? Where are your hands?”

I frowned. My hands? I was more worried about his hand around our dicks to think about my own hands. I flexed my fingers on each hand and found one on his shoulder and one threaded through his black hair. “Here and here. Why?”

“If your hands are there, then what’s touching me on my bum?”

We stared at each other for endless seconds before I raised my head and stretched my neck to peer over his body. Two black eyes stared back, unblinking. The creature wiggled its nose at me, then took a funny little hop forward, touching his whiskers to Shawn’s naked flesh.

“Harley? Please tell me that it’s not a snake?”

I bit back my smile. Shawn got all embarrassed when I laughed at his calamities. “No. Not a snake. Just a quokka,” I informed him.

He jumped a mile, scrambling over my body so that he was scrunched in the bushes on the opposite side from the little marsupial.

“Argh!”

I laughed. “Hey, buddy,” I crooned to the animal. “What are you doing here?”

“Touching my bum,” Shawn shrieked. “How dare he?”

I laughed harder. “He was just wondering what we were doing,” I soothed Shawn. “He wasn’t going to nibble your nuts or anything.”

“That’s what you think,” Shawn cried. “How do you know it’s a boy? Maybe he’s a queer quokka. Maybe he was coming over to join in?”

Poor Shawn – the wildlife are really out to get him in this book.

DSP: What is your writing space like? (if you wouldn’t mind sharing a picture we’d love that!)

My writing space is a white desk in what is known to my family as “The Craft Room.”

Several years back, we extended our house and everyone got an extra space to call their own.  My husband got a theatre room where he has the biggest, shiniest, (and most expensive) home theatre system going, complete with speakers and fancy do-dahs, that’s also hooked up to PS3 and Wii. My kids received a huge multi-purpose room that houses their toys, their drawings, their craft activities, their TV, their DVDs, etc.  This is where they spend their time if they’re not at school or outside playing.

And off to the side of this huge room is The Craft Room for me.

In this room I’m surrounded by “my” stuff – my paperback books, my craft magazines, my craft projects I’ve completed, my pictures for inspiration, my half-finished projects, my one-day-I’ll-finish-this projects, Christmas cards from dear friends, toys kept from my childhood, and framed pictures of my book covers.  It’s very junkie, its window has a view of the fence and the neighbour’s air-conditioning system (yay), but it’s home and comfort for me.

And most importantly?  I have clear sight of the kids in their space so I can keep an eye on them.

Renae Kaye's Writing Room

Renae Kaye’s Writing Room

DSP: Coffee or tea?  

Coffee, coffee, coffee all the way.

DSP: Chocolate or peanut butter?  

Chocolate. Especially white chocolate with something gooey in the center.

DSP: Print books or ebooks?

Both.  My budget says eBooks.  Portability says eBooks.  But you can’t help loving print books.  It’s so much easier to browse a bookshelf, than scroll through lists and try to remember the name of the book.

DSP: Wine or beer? 

Um.  Neither.  I actually don’t drink alcohol.  I tried it when I was 18, but I didn’t like it, so I prefer cola when I go out.  Did you need a designated driver?

DSP: Cats or dogs? 

Cats.  I have three.  All of them are sitting less than a meter from me.  It’s their dinner time and they think I may forget.
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Renae Kaye is a lover and hoarder of books who thinks libraries are devilish places because they make you give the books back.  She consumed her first adult romance book at the tender age of thirteen and hasn’t stopped since.  After years – and thousands of stories! – of not having book characters do what she wants, she decided she would write her own novel and found the characters still didn’t do what she wanted.  It hasn’t stopped her though.  She believes that maybe one day the world will create a perfect couple – and it will be the most boring story ever.  So until then she is stuck with quirky, snarky and imperfect characters who just want their story told.

Renae lives in Perth, Western Australia and writes in five minute snatches between the demands of two kids, a forbearing husband, too many pets, too much housework and her beloved veggie garden.  She is a survivor of being the youngest in a large family and believes that laughter (and a good book) can cure anything.

RAOK Release Party: Indra Vaughn & Lane Swi

February 16, 2015

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To celebrate the release of the Random Acts of Kindness anthology today, some of the authors will be sharing with you a little glimpse behind each of their stories.

 

Hi everyone! Thank you for stopping by. My name is Indra Vaughn and I’m here to talk to you about the Random Act of Kindness Anthology, specifically the story Two For Joy.

The tale takes place in the city of Lincoln, UK. I actually lived there for three years before I moved to Cambridge, and absolutely loved the small city so I’ve been waiting for an opportunity to use the setting. The view of the cathedral when you drive into town is breathtakingly stunning.

 

Indra_Lincoln Cathedral

 

When Matt, the main character in the story, arrives in Lincoln he’s a bit too overwhelmed to notice how beautiful the place is, though. He just got in from Belgium, only to find out the university doesn’t have the promised dorm room for him, so he’s homeless! He tries to find another place to live but has no luck until a gorgeous, tall British guy kindly offers to help him out. Matt quickly finds himself embraced by a slightly odd English family, and loves it.

Now, Matt was born with a congenital amputation: one leg ends just above the knee. When I grew up I had a friend who was born with one arm amputated below the elbow, and while we lost touch when she moved, I never forgot her. The completely fearless way she went at life had me admire her even at a very young age. How she faced stares from strangers and how she got around doing all the daily things I could barely do with two hands was amazing. (Like putting her hair in a ponytail. As a little kid this completely fascinated me, like only kids can be unselfconsciously fascinated by these things.)

So in a way Matt is my little tribute to her. His prosthetic leg is there, and it’s completely normal as far as he’s concerned, and if people want to stare at it that’s their problem.

Apart from Gran. Gran doesn’t mince her words and he loves her for it.

I hope you like this little story and I’d love to hear any and all feedback from you.

With me here is Lane Swift, whose story also takes place in England, but I’ll let her tell you all about it. We’re actually good friends, and I am absolutely thrilled that she’s in this anthology too. You will love her story guys, it’s absolutely amazing, and I hope it will serve as an introduction to other amazing things to come from Lane!

Have a wonderful day!

Indra

 

 

Hi! I’m Lane. Yes, Indra and I became friends when I lived in the USA, and have stayed friends even though I’m back in the UK now. Europeans have ways of finding each other, no matter what part of the world they’re in! I’ve read her story, and I know you’ll love it.

I thought I’d use this opportunity to elaborate on the setting for my anthology story, The Blue Umbrella. After that, I’ll be interviewing one of my characters, Vik. (The story is told from Andy’s point of view, and Vik wanted to get the chance to have his say.)

Land’s End is a rugged headland in Cornwall, England, characterised by high granite cliffs and crashing waves. It’s the most westerly place in mainland England. According to the font of all knowledge that is Wikipedia: Land’s End has a particular resonance because it is often used to suggest distance. Land’s End to John o’ Groats in Scotland is a distance of 838 miles by road and this … distance is often used to define charitable events such as end-to-end walks and races in the UK.

Lane_Land's End

In The Blue Umbrella, Andy Haynes, dying of cancer, completes what he believes is the final leg of his journey from John o’Groats to Land’s End. However, when he meets Vik, while sitting on a bench on the headland, he discovers his journeying isn’t quite over.

Me: What did you think when you first saw Andy, sitting alone on a bench looking out to sea?

Vik: I couldn’t see his face at first, but from the way he sat, he seemed sad. I wasn’t sure whether to approach him. I thought maybe he wanted to be alone. Something inside urged me to go ahead though, and I’m glad I did. When I spoke to him he looked at me and, although I could see he was unwell, he was still striking. Some people have that, don’t they? The ability to capture your imagination with just a look or a smile. That was definitely Andy.

Me: So you offered Andy your umbrella because you fancied him?

(Vik laughs and looks down into his lap. I think his cheeks are burning.)

Vik: No, I would have done the same for anyone. But maybe I wouldn’t have sat quite so close if it had been someone I wasn’t attracted to. (Vik smiles again.)

Me: What would you say to anyone who doesn’t believe a story with a dying man can have a happy ending?

Vik: Believe! Cornwall is a place of wonder and magic. Anything is possible.

 

I hope you enjoy the story!

Lane

 

Indra Vaughn Author Page Here.

Lane Swift Author Page Here.

Check out Random Acts of Kindness here!

Get to Know P.D. Singer

February 3, 2015

DSP: Give us some inside information about the leads in your new book, A New Man.

PD: Our MCs are a couple of students at the University of Colorado, sharing an apartment. Warren’s a grad student in an organic chemistry lab, who has a silent crush on his roommate. He’s not about to make a pass at Chad, who seems straight, but he can wish. Chad’s friendzoned every girl he’s dated, and there is that inevitable question… What if?

Chad’s also a scientific type, so—get some data. With Warren. Oh yeah, there are some curled toes, but some problems to go with it, which the poor guys will spend the rest of the book resolving.

I had some fun with intelligent, athletic, and sweet Chad. Cue Halestorm’s “Mz. Hyde.” Or Mr. Hyde, in this case. Muwhhaahaaah…. Oh, sorry. I got carried away there.

Chad traded skin-tight Speedos and competitive swimming for padded suits and a (insert phallic euphemism here). Oh, get your minds out of the gutter. He’s on the fencing team! Warren has a five year plan, and a ten year plan, and give him a calculator and a half-hour and he’ll solve your biggest problem. Just don’t get in his way or attempt to push around folks he cares about. Need help with homework? He’s your best friend. Hurt his loved one? Moving to another state might be a good idea.

Did I mention the rats? Oh, yes, there are rats! And not just the ones in the Terry Prachett book that Chad adores. Warren’s best buddy Gabrielle has a whole lab full, so cute with white fur and pink toes. Wait! Where’d Warren go? Warren, come back here. You dropped your chemistry journal! I promise you don’t have to hold a rat. Much.

DSP: What is the most challenging thing about writing gay romance for you?

PD: When I think of two characters who’d be perfect for each other, it seems like they’re looking at me saying, “Hey, lady! Just get out of our way and let us be in love!” I want them to be happy, so my first inclination is to go directly to the HEA.

Everyone’s pleased, right? No!

They’re humping like bunnies and we have no story. I have this here plot they’re supposed to star in.

So I have to remind myself they aren’t perfect for each other yet, and then I torture them make them work twice as hard for their happiness.

DSP: What are some of your writing inspirations?

One of my local libraries has a rotating display, where they set out a number of books on a theme. It could be fiction or non-fiction. My challenge to myself is to check out the book in the lower left corner, no matter what it is, just to keep my horizons stretched. I’ve found some great reads, some mehs, some DNFs, and a couple of plot bunnies.  The Rare Event was spawned from one challenge book. Another provided medical insight for the character that became Chad in A New Man.

There are also bit and pieces of my own adventures mixed into the stew. Allan’s fall on the ski slopes (Fall Down the Mountain) was, alas, my own tumble. The prototypes for Kurt, Jake, and their tanker (Fire on the Mountain, etc) found my Cub Scouts while on a camping trip, and yes, we danced in the spray from the fire truck’s hose—only not with shirtless rangers. Warren would have fit right into the chemistry lab where I worked as an undergrad (although I probably had more explosions).

DSP: Do you have characters from your writing that haunt you?

Once I’ve told their stories completely, my characters tend to leave me alone. If someone is unquiet in my head, they have further adventures that I will have to write, sooner or later. Davis from The Rare Event is one such, though I don’t know what his story will be yet. Jake and Kurt make themselves known periodically, which fits with the partial stories on the hard drive.

DSP: Your profile says you measure your cats by the pound. Why? How many cats in thirty pounds?

Two, if they’re behemoths like mine. I used to have thirty-five pounds of cats, but Old Man Cat is getting skinnier with age. He’s almost eighteen. I’ve measured them by weight ever since both of them sat on my lap at the same time and squished me with love.

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P.D. Singer lives in Colorado with her slightly bemused husband, two rowdy teenage boys, and thirty pounds of cats, all of whom approach carefully when she’s in a writing frenzy. She’s a big believer in research, first-hand if possible, so the reader can be quite certain P.D. has skied down a mountain face-first, been stepped on by rodeo horses, acquired a potato burn or two, and will never, ever, write a novel that includes sky-diving.

When not writing, playing her fiddle, or skiing, she can be found with a book in hand. Her husband blesses the advent of ebooks — they’re staving off the day the house collapses from the weight of the printed page.

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